Training

Auf dem Kleinfeld bietet es sich nicht nur an, sondern sollte Funino bzw. Formino immer in die Trainingseinheiten eingebaut werden. Dabei kann in vielerlei Hinsicht, wie zum Beispiel in puncto Aufstellung, Teamstärke, Spielfeldgröße oder zusätzlichen Features, wie Erhöhung des Zeitdruckes, Ballberührungen (2 oder 3) oder mit diversen Zonen (Tabuzonen) innerhalb des Funino Spielfeldes, Verschiebung der Tore (diagonal), variiert werden.

Training Funino*

Nach einer moderaten Erwärmung von zirka 15 Minuten mit Ball am Fuß, kann man dann sofort in eine Spielform auf jeweils 2 Minitore einsteigen. Dabei ist zu beachten, dass nach Möglichkeit die Spielfeldgröße im Training klein gehalten wird, um möglichst viele Ballkontakte für alle Spieler zu ermöglichen. In Rotation wird nach jedem Tor gewechselt, so dass unnötige Standzeiten vermieden werden. Nach etwa 20 Minuten gönnen wir den Spielern eine kurze Trinkpause.
Mit einer weiteren Übung, wie zum Beispiel Rondo, steigen wir nach der Spielform Funino wieder ins aktuelle Trainingsgeschehen ein. Auch dabei ist der Variation durch den Trainer (Zeitdruck, Gegnerdruck ect.) keinerlei Grenze gesetzt. Zum Abschluß sollte man den Kindern „freies Spiel“ ermöglichen, wobei hier das verkürzte Kleinfeld dienen sollte. Dies kann auf jeweils ein großes Tor, besser aber wieder auf zwei Tore ( + Jugendtor 2 Meter) auf jeder Seite gespielt werden. Nach etwa 90 Minuten ist unser Training beendet.

*Trainingsbeispiel

Fazit: Das Funino Training ist quasi ein Selbstläufer. Aufwendige und komplizierte Trainingseinheiten werden durch diese Spielform nicht nur simpel ersetzt, sondern gerade im Bereich Zweikampf, Dribbling, Finten und Technik deutlich verbessert. Und auch konditionell verlangt Funino den Kindern alles ab. Leistungsschwächere Spieler werden gefordert und gefördert.